Fauna an der Müritz

Durch den starken Schutz des Naturraumes in der Müritzregion, vor allem durch die Ausweisung des Müritz-Nationalparks und anderer Naturparks, konnte sich die Tierwelt relativ ungestört entfalten.

Einige selten gewordene und vom Aussterben bedrohte Tierarten haben in der Müritzregion quasi einen Zufluchtsort gefunden.

Besonders stolz ist man im interner Link Müritz-Nationalpark auf die Adlerpopulation. Hier gibt es drei Adlerarten, den mächtigen Seeadler, den Schreiadler und den Fischadler.

Rund 240 Vogelarten wurden im Park registriert, darunter Wander- und Baumfalken, die Nachtigall, Rohrdommeln und Grasmücken. Im Herbst kann man auf den Feldern und Wiesen in der Müritzregion eine große Zahl an Kranichen rasten sehen.

Die unberührte Natur hat aber auch eine gewaltige Menge an verschiedenen Insekten, Spinnen und Kriechtieren hervorgebracht. So gibt es in der Region allein 800 unterschiedliche Schmetterlings- und Libellenarten.

Auch in der Müritz ist das Leben vielfältig. So wurden im See schon Hechte, Karpfen, Flußaale, Bachneunaugen, Welse, Zwergwelse, Zander, Kleine Maränen, Stinte, Karauschen, Giebel, Gründlinge, Bitterling, Rotfedern, Plötze, Güster, Blei, Ukelei, Flussbarsche, Kaulbarsche, Stichling, Quappe, Aland, Döbel, Schmerle, Moderlieschen, Schlammpeitzger, Steinbeißer und Schleien gefangen.